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POD |
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die ultimative Gitarrenrecording-Box |
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Testbericht aus Gitarre & Bass 2/99 |
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Weihnachten ist mit zunehmendem Alter auch nicht mehr das, was es einmal war- doch manchmal gibt es doch noch Überraschungen. So geschehen 1998, als die Klingel an Heiligabend geht und plötzlich ein Engel (leider männlich) im Raum steht, in seinen Händen der, die oder das POD von Line6. Jau, damit sind die Tage dann wohl gerettet und neben den üblichen Festtags-beschäftigungen hält zusätzlich der Arbeitsalltag Einzug. POD, welch merkwürdige Bezeichnung, wozu der Langenscheidt folgende Ubersetzung liefert: "Hülse, Schote". Allerdings bezieht sich Line6 auf den Sci-Fi-Film "The Body Eater" mit Donald Sutherland in der Hauptrolle, in dem Außerirdische sich der Menschheit bemächtigen und die geklonten Wesen reifen eben in bohnenähnlichen Schoten heran - einem Pod eben. Genug Philosophie um Bezeichnungen, wer oder was ist POD? konzept |
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Wahrscheinlich das, was wirklich die Arbeit des Gitarristen verändern und erleichternwird; konzipiert als Preamp für Aufnahmezwecke, Vorschaltgerät in Kombination mit clean eingestelltem Amp oder Endstufe, MlDl-versorgt, um selbst die subtilsten Recordingwünsche zu meistern oder ganz schnöde als luxuriöser Übeamp im Kopfhörerbetrieb. So ganz nebenbei liegt dem POD noch eine CD-ROM (für Windows und Mac) bei, die dann erweiterte Editiermöglichkeiten und weitere Amp-Simulationen (Emagic Sounddiver) und Digidesign ProTools 3.4 (Freeware) enthält, um den Computer (mit der dann noch extra zu erwerbenden Pro-Tools Hardware) in ein einfaches Harddiskrecording-System zu verwandeln. Leider funktioniert Pro-Tools nur auf den Gerätschaften mit dem angebissenen Apfel - schade. Doch ohne etwas vorauszunehmen bietet der neue Sprößling der Line6-Familie auch ohne die Nutzung der CD-ROM so Erstaunliches, daß man durchaus nichts vermißt, wenn überhaupt kein Computer zu Hause rumsteht.
konstruktion |
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Im Prinzip basiert der POD auf der Flextone-Serie, wenngleich er auch einige Features des AX2 enthält. Von der Bedienung intuitiv zu verstehen bietet der Preamp Amp-Simulationen und die gebräuchlichsten Effekte. Ab Werk sind im Speicher auf neun Bänken je vier Programme zu finden, die u. a. einen guten Überblick geben, was diese kleine Kiste so drauf hat. Das numerische Display zeigt die Bänke in Zahlen und die Presets in den Buchstaben A - D an. Diese 36 Sounds können beliebig überschrieben werden, aber auch jederzeit wieder rekonstruiert werden. Wie schon in anderen Testberichten geschrieben, steht die einfache Bedienung im Vordergrund: Gefällt z. B. der Mittengehalt eines Sounds nicht, genügt ein kurzer Dreh am entsprechenden Regler, Drücken von Save und schon ist der modifizierte Sound immer wieder abrufbar. So ist denn alles klar ersichtlich und ordentlich beschriftet und aktivierte Taster im Display-Feld beleuchtet. Wenig überzeugend ist allerdings die Beschriftung der einzelnen Ein/Ausgänge und Schalter, da müssen schon beste Lichtverhältnisse herrschen, um die mausgraue Schrift entziffern zu können - bitte schnellstmöglich ändern! Bedienungselemente: Mit dem gerasterten Endlosregler Amp Models lassen sich die verschiedenen Amp-Simulationen (siehe Abbildung) abrufen, die Effekte bzw. -kombinationen mit dem Endlosregler Effects. Output Level bestimmt das Ausgangssignal und ebenso die Kopfhörerlautstärke. Drive ist für die Eingangslautstärke zuständig, niedrige Einstellung ergibt cleane, höhere verzerrte Sounds. Die Klangregelung (Bass, Middle, Treble) läßt Filterungen entsprechend dem angewählten Amp-Modell zu, ihre Effektivität und interaktive Funktion verändert sich je nach Amp Modell. Zusätzlich gibt es noch einen versteckten Presence-Boost; dazu muß TapTempo gedrückt werden und der Treble vollaufgedreht werden; je nach Amp-Modulwird ein Presence Boost von 6 - 9 dB hinzugefügt. Channel Volume bestimmt die Lautstärkebalance zwischen den verschiedenen Sounds, nützlich, wenn man z. B. zwischen einem HiGain- und ultracleanen Sound wechseln oder ein Amp-Modell mit unterschiedlichen Lautstärken abrufen möchte. Reverb ist für die Intensität des Halls zuständig, je nach Amp stehen Feder oder Raumhall zur Verfügung. Außerdem ist der Hall separat von der Effektsektion immer aktiv, ist er nicht gewünscht, dreht man den Regler vor dem Abspeichern eines Sounds auf Null. Effekt Tweak bestimmt im Gegensatz dazu die Intensität des oder der angewählten Effekte. Anschlüsse/Schalter: Fangen wir mit den Tastern auf dem Display an: Up und Down lassen die Presets abrufen, Manual schaltet den POD in manuellen Betrieb um, so läßt sich z. B. ein Soundprogramm von der Pieke auf editieren. Tuner aktiviert das eingebaute, autochromatische und kalibrierbare (436 - 445 Hz) Stimmgerät, der POD-Ausgang wird stummgeschaltet, über Channel Volume kann man die Gitarre aber wieder hörbar machen. Mit MIDI läßt sich der MlDl-Kanal bzw. Omni Mode anwählen. Das interne Noise Gate läßt sich per Tasterdruck aktivieren bzw. deaktivieren. Save dürfte klar sein, mittels Tap Tempo wird die Delayzeit bzw. die Modulationsgeschwindigkeit von Chorus, Tremolo, Flanger und Rotary Speaker geregelt. Ein nützliches Feature, denn durch bloßes Mittippen im Tempo des gerade anliegenden Songs, kann die tempogenaue Delayzeit erstellt werden. Zur optischen Kontrolle blinkt der Taster im erstellten Tempo. (Hält man Tap Tempo gedrückt, kann man die Einstellungen mit Hilfe des Effect-Tweak Reglers stufenlos vornehmen.) Dies ist die vordergründige Funktion von Tap Tempo, doch in Verbindung mit den "Amp-Reglern" stehen noch einige interessante Features bezüglich Drive-lntensität, Presence und Volume-Boost z. B. zur Verfügung. Kommen wir zu den Buchsen und weiteren Schaltern. Vorne links die Kopfhörerbuchse, rechts der Instrumenteneingang. Hinten links die Ausgänge Left (Mono) und Right, die symmetrisch ausgelegt sind (Stereoklinken, +4 dB) oder unsymmetrisch auf Instrumentenpegel (-10 dB) arbeiten. Zwischenden Buchsen befindet sich ein Schiebe-Schalter mit der Bezeichnung A.l.R. Mode. Hier wird das Schallereignis von per Mikroabgenommenem Lautsprecher, seinem Hub und bewegter Luft in einem Raum simuliert. A.l.R. Mode sollte immer aktiviert sein, außer wenn POD als Vorschaltgerät mit einem normalen Gitarrenverstärker kombiniert wird. Mittig ist der Anschluß für einen Line6-Fußschalter (FB4) oder dem luxuriösen Floor Board untergebracht. Über das optionale Board sind dann auch Master-Volume über ein Pedal und das integrierte Wah-Wah zu bedienen. Darauf folgen MlDl-ln und -Out. Der POD kann eigentlich alles, was man von einem per MIDI-steuerbaren Gerät verlangen kann; derAnschluß eines MlDl-Footcontroller zur Kanalumschaltung bzw. der Realtime-Steuerung von diversen Parametern, Editieren am Computer per mitgelieferter Software oder Ablegen des Speicherinhalts usw. sind noch ganz harmlose Unterfangen - für mehr Details im Kapitel MIDI würde das Ganze hier ohne Probleme dreimal so lang! Also erwähne ich lieber noch den Netzteilanschluß und den Netzschalter. Übrigens befinden sich an PODs Unterseite zwei Kabelkanäle, um Fußschalter- und Netzteilkabel Zugentlastung zu geben. Untergebracht
ist das Ganzein einem stabilen Gußgehäuse, Gummifüße
geben POD festen Halt und die Potis haben natürlich Metall-
achsen. Alsobraucht man das Gerät wahrlich nicht mit
Glacé-Handschuhen praxis |
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Na dann, Gitarre und Kopfhörer dran und auf zum heiteren Amp-Raten der Presets. Es ist schon erstaunlich, wieviel Druck der POD über Kopfhörer macht, das Tiefmittengehupe einer 4x 1 2"-Box in Kombination mit einem Marshall JCM800 kann in der Realität nicht besser rüberkommen. So war es natürlich einfach, z. B. diesen Sound präzise zu erraten. Also ich hab' so um die 40 % erkannt, bei manchen war es ziemlich knifflig, weil der Hersteller natürlich auch zeigen möchte, welch abgefahrene Sounds mit ihrem Produkt zu produzieren sind. Hilfreich ist es dabei, was ich auch für ein erstes Ausprobieren vorschlagen würde, die Effektsektion jeweils nach dem Anwählen auf Bypass zu schalten; dann leuchtet zwar im Display "Edited" auf, was aber nach Anwahl des nächsten Soundprogramms wieder verschwindet, wenn man den geänderten Sound nicht abspeichert. Und wieder muß ich schreiben, daß die Amps wirklich sehr gut simuliert werden und mittlerweile soviele Cracks, von denen man es nie gedacht hätte, sich auf den virtuellen Pfad begeben haben. Warum Dutzende Amps rumschleppen, wenn es auch einfacher geht? Der Kopfhörerbetrieb gestaltet sich äußerst angenehm, weil erstens wohl niemand behaupten kann, es wäre zu leise und zweitens, weil "beware of your ears" auch ganz leise der volle Soundgenuß zur Verfügung steht! Vorsichtig sollte man mit Programmen sein, die als Effekt Rotary Speaker beinhalten, das Rotieren im Kopfhörer kann Schwindelgefühle oder ungewolltes Mitdrehen zur Folge haben. Wer also einen vernünftigen Übeamp sucht, bitteschön, POD bietet sich an. Kommen wir nun zur Kombination mit einem clean eingestellten Gitarrenamp. Hiermuß man einige Dinge beachten, um inden vollen Soundgenuß zu kommen: Erstens ist der POD die Soundzentrale, gibt also den Ton an, der Verstärker ist lediglich Lautmacher! Zweitens hat POD nichts im Einschielfweg eines Gitarrenverstärkers verloren, weder in serieller noch paralleler Vercchaltung! Drittens sollte der A.l.R. Mode nicht aktiv sein (ist kein Muß, kann aktiviert aber die Wiedergabe je nach Soundgeschmack negativ beeinflussen)! Viertens ist bei Monowiedergabe zubeachten, daß der Ausgang Left benutzt wird (die Stereo-Effekte werden Mono zusammengemischt) und kein Kopfhörer eingesteckt ist; falls doch ein Kopfhörer angeschlossen ist, arbeitet POD wieder in Stereo und in A.l.R. Mode, was ja nicht gewollt ist. Ich habe für diesen Test diverse Amps ohne Kanalumschaltung benutzt, POD davor und dann während des Spielens immer ein wenig an der Klangregelung der Amps gedreht, um die Wiedergabe zu verfeinern. Wenn ein Einschleitweg zur Verfügungsteht, kann man den Return- bzw. Power-Amp In als Eingang für den POD nutzen und so Verfärbungen durch die Amp-eigene Vorstufe plus Klangregelung elegant umgehen. Beides funktioniert bestens und die Wiedergabe des POD als Vorschaltgerät ist wirklich verblüffend und nebengeräuscharm. Es macht richtig Spaß, wenn man Über seinen kleinen Combo authentische HiGain-Sounds a la Soldano oder Mesa hören kann und alles geht so einfach von der Hand. Allerdings sollte man bei aller Euphorie bedenken, daß zur praxisgerechten Nutzung im Livebetrieb noch unbedingt ein Footcontroller gehört - und weil so richtig fürs praktische Leben konzipiert, empfiehlt sich natürlich das Floor Board von Line6, das Wah Wah, Volumepedal, die Kontrolle der Booster und Schaltfunktionen ermöglicht. Auch ohne großartig zu Editieren, was ja zudem ein Kinderspiel ist, kommen die POD-Sounds "realistisch" rüber; vielleicht hier und da ein wenig an der Klangregelung drehen - das war's dann aber auch schon.
Wer den entsprechenden Computer zur Verfügung hat, kann mittels Software ganz weit in den Editier-Dschungel vordringen, z. B. den lütten Tweed-Amp mit einer 4x1 2"-Box kombinieren oder den mächtigen Stack zum 1 x 12"-Combo machen. Dieses Feature findet man ja im Line6 AxSys212 bzw. AX2, daß man Amps mit verschiedenen Lautsprecherboxen und unterschiedlichen Speakergrößen kombinieren kann. Bei deren Test wurde mir dann wieder einmal prächtig vorgeführt, wieviel Sound-Anteil ein klug gewählter Lautsprecher bzw.die Box macht. Außerdem läßt einen die Editier-Software an all jene Parameter ran,die der POD rein äußerlich gar nicht zu bieten hat (z. B. vollkommene Kontrolle über das Noise Gate, Zugriff auf diverse zusätzliche Parameter von Hall, Delay und den Modluationseffekten sowie das Ändern der Wah-Frequenzen). Wer trotz der vielen Möglichkeifen auf seine geliebten Verzerrer o. ä. nicht verzichten möchte, kann den Bodeneffekt weiterhin wie bei einem Standardamp vorgeschaltet verwenden (z. B.Tube Screamer mit Brit Classic Simulation). recording |
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"The Ultimate Guitar Direct Box" nennt Line6 den POD selbst ganz unbescheiden. Abgesehen von den bisher erwähnten Einsatzmöglichkeiten, wird der POD wohl am häufigsten zum Recorden von Gitarren eingesetzt werden. Und auch in diesem Bereich kann das Gerät seine ganzen Vorteile und vielfältigen Möglichkeiten voll ausspielen. Wenn man bedenkt, welchen Aufwand es normalerweise erfordert, einen vernünftigen und realistischen Gitarrensound aufs Band zu bekommen, dann ist das hier wahre Zauberei. Normalerweise braucht man neben dem Instrument einen Amp, eventuell Effektgeräte, einen guten und schallisolierten Aufnahmeraum, ein oder mehrere Mikrophone, ein gutes Mischpult, einen brauchbaren Kompressor und dazu noch viel Erfahrung, um mit guter Mikroplazierung und geeigneten EQ-Einstellungen einen guten Sound zu erreichen. Und dann hat man einen Grundsound erzielt. Beim POD genügen zwei bzw. drei Klinkenkabel und der fertige Soundmix steht bereit. Und man hat nicht nur einen sondern16 Grundsounds zur Verfügung (mit derEditier-Software sogar noch 12 mehr), die mit den Effekten gewürzt werden können. Über die Editier-Software kann man zusätzlich noch die verschiedenen Amp-Simulationen mit den unterschiedlichen Boxen-Simulationen kombinieren. Die einfachste Version, mit dem POD aufzunehmen, ist die herkömmliche. Man sucht sich einen Sound aus, und nimmt auf ein Mehrspurgerät auf. Fertig. Wenn man weiß was man will, kann man schnell einen brauchbaren Sound finden, der sich erstaunlich gut in das Gesamtklangbild einbettet. Ich habe z. B. testweise auf vorhandenen ADAT-Bändern, die mit z. T. sehr aufwendig aufgenommenen Gitarren bespielt waren, weitere Spuren mit dem POD hinzugefügt, um vergleichen zu können. Das Ergebnis: sehr authentische Sounds, die sich perfekt im Klangbild einbetten. Der vervvendete Gitarrentyp wird eindeutig weitergegeben, alles klingt sehr echt, mit einem Schuß Wärme und auch mit genügend Durchsetzungskraft, egal ob cleane (sehr schön: Tweed Blues), crunchige (ModernClassA), Heavy (Brit HiGain) oder sogar Soldano-Simulationen (Modern HiGain) verwendet werden. Der letztgenannte Sound verblüffte und überzeugte mich um so mehr, da ich selber sehr viele Aufnahmen mit dem Soldano X88R Preamp gemacht hahe, und hier 1:1 -Vergleiche ziehen konnte. Die A.l.R.-Schaltung, die bei Dl-Aufnahmen immer eingeschaltet sein sollte, verleiht dem Klang etwas an Fülle, macht den Ton"luftiger" und minimal räumlicher. je nach Preset ist die Grundeinstellung schon unterschiedlich, wem das nicht reicht erhält über die Editier-Software Zugriff, um die Intensität zu ändern. Wenn man den Klang etwas prägnater, "direkter" haben will, kann man sie etwas zurücknehmen. Ansonsten sollte man sie besser so lassen wie es ist, denn das macht den lebendigen Ton aus. Aber es gibt auch noch eine "flexiblere"Möglichkeit, mit dem POD aufzunehmen. Man nimmt das Gitarrensignal pur auf, (ein gutes Recordingsystem wie MD, Harddisc, ADAT o. ä. sollte hier schon sein), und schaltet in den Abhörweg das POD. So hört man beim Einspielen die Gitarren mit richtigen Sounds, aber beim Abhören bzw. Abmischen kann man die Sounds beliebig verändern. (Wir kennen das von Gesangsaufnahmen: Dort würde man nie den Hall mitaufnehmen, aber nie ohne ihn zu hören aufnehmen.) Da alle Parameter des POD "MIDlfiziert" sind, kann man nun sogar mit Hilfe eines Sequenzerprogramms eine komplette POD-Automation fahren, also Sounds, Klangreglung, Lautstärke, Effekte und Effektanteile beliebig verändern bzw. regeln. Wichtig bei dieser Art der Aufnahme ist aber ein sorgfältiger Umgang mit den Pegeln (sehr schnell kann man den Eingang des POD übersteuern), um eine realistische, und übersteuerte neutrale Aufnahme auf das Band zu bekommen, wobei man hier um die Verwendung einer guten DlBox nicht herumkommt. Die Auswahl und die Bedienung der acht Einzel- und sieben Misch-Effekte ist sehr praxisorientiert gewählt. Wer Sounds direkt mit Effekten aufnehmen muß oder will, sollte sich nicht verleiten lassen, zuviel Hall oder Echo zu vervvenden, denn im Gegensatz zu der zweiten Variante kann man ja später nichts mehr ändern. resümee |
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Wer gedacht hatte, Line6 würde jetzt aufhören uns Gitarristen mit ihrer virtuellen Welt zu verblenden, sieht sich wohl arg getäuscht. Fiel es schon schwer zu verstehen, was die Amps AX2 und Flextone so alles anbieten, erklärt sich jetzt wohl auch die Bezeichnung POD - die Menschen werden zwar nicht verändert, aber dem Gitarristen wird eine kinderleicht zu bedienende, universell einsetzbare, flexible Soundzentrale zur Verfügung gestellt, die seinen Alltag verändern kann. Das Gerät als solches bietet schon reichlich Möglichkeiten eigene Soundprogramme zu kreieren, wer richtig in die Tiefe des Programmierens möchte, dem wird eine Editier-Software gleich mitgeliefert - dies halte ich für ein zukunftsweisendes Konzept und andere Hersteller sollten sich ernsthaft damit auseinandersetzen. Auch wenn POD in der kalten Jahreszeit nicht mit den gleichen Heizvverten wie ein realer Vollröhrenamp aufwarten kann, so wird sein Auftreten so manches Wangenglühen erzeugen. Letztlich kann ich mich nur noch der Feststellung von Kollegen Rebellius anschließen: "Großer Habenwollen-Faktor". Und der war mit ca. DM 799,- noch nie so schnell zu befriedigen! übersicht |
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Fabrikat: Line 6 |
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Modell: POD |
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Herkunftsland: USA |
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Gerätetyp: Guitar Direct Box mit Amp Simulationen und Effekten |
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Gehäuse: Druckguß, vier Gummifüße |
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Maße: 260 x 170 x 80 (BHT, mm) |
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Stromversorgung: externes Netzteil , 9 V/1200 mA |
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Gewicht: 1,2 (kg) |
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Preis: ca. DM 799,- (inkl. Netzteil) |
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Floor Board ca. DM 649,- |
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FB4 ca. DM 179,- |
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P L U S |
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Konzept |
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Sounds & Soundmöglichkeiten |
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Bedienung |
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universelIe Einsatzmöglichkeifen |
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CD-ROM inkl. Editier-Software |
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Preis |
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verständliche
Bedienungsanleitung |
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M I N U S |
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Beschriftung der Anschlußbuchsen |
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Udo Klinkhammer u. Dieter Roesberg in Gitarre&Bass 2/99 (MM-Musik-Media-Verlag, Köln) |
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