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Spider Series |
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die Power Babys |
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Testbericht aus Gitarre & Bass 9/99 |
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Endlich ist der POD von Line6 in etwas größeren Stückzahlen auf dem deutschen Markt erhältlich, schon naht der nächste Verkaufsknüller des amerikanischen Modeling-Amp-Herstellers. |
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Spider nennt sich der neueste Gitarrencombo von Line6, der die logische Konsequenz der Vorgänger-Amps AX2 und Flextone darstellt und die Erfahrungen des PODs mit einbezieht. Tolle Grundsounds, kinderleicht zu bedienende Effekte, ein kompaktes und leichtes Gehäuse und ein erstaunlich günstiger Verkaufspreis sind die Aushängeschilder des Spiders, den es als 50 Watt Combo mit 1x12"-Speaker und als 2x25 Watt Combo mit 2x10"-Speakern gibt. Hier die Kurzfeatures: Sechs Ampsounds, Flanger, Chorus, Tremolo, Delay, Tape Echo, Ping Pong Delay und Reverb, Kopfhörerausgang, vier interne Speicherplätze (mit dem Line6 Floorboard 12). tube modeling |
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Der Tube Tone Modeling Prozeß von Line6 ist patentiert und basiert 100 % auf Software-Technologie und wird in dieser Anwendungexklusive nur von Line6 benutzt. Man hat sich über lahre hinweg alle wichtigsten Amps der Welt angehört, analysiert, und dazu die Wirkungsweise von Röhren in Abhängigkeitvon diversen Faktoren ermittelt und nachgebildet. Das Ergebnis waren AX2, Flextone und POD. Der Spider nun ist ein Amp, bei dem die Ingenieure von Line6 die Sounds der gemodelten Amps erstmals leicht modifiziert haben (stimmt nicht: AX2, Flextone und POD haben je 4 Signature-Sounds, Anmerk. des Webmasters), um insgesamt 6 Grundsounds anzubieten, die alle wichtigen Bereiche abdecken. Allem voran steht die Maxime der leichten Bedienbarkeit. konstruktion |
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Der Spider ist grundsolide aufgebaut. Ein massives Holzgehäuse mit Kunststoffschutzecken und einem Tragriff obenauf. Die Rückwand ist offen, das Verstärkerchassis ist von oben befestigt, der (bzw. die) Lautsprecher sind von hinten auf die Frontplatte geschraubt, die Rückwand ist, bis auf einen kleinen Schlitz, offen, bietet also viel Stauraum. Das Verstärkerchassis (aus Stahlblech) selbst ist erstaunlich klein und leicht, dank Platinenbauweise mit vielen SMD-Bauteilen und Computerchips. Selbst die MOS-FET-Endstufe ist kaum größer als eine Scheckkarte, das größte Bauteil ist der Netztrafo. Die Frontplatte hat eine Kunststoffront in POD-rot. Alle Regler und Taster sind leicht versenkt eingebaut und dadurch auch transportgeschützt. Alle Anschlüsse (Input, Pedal und Kopfhörer) befinden sich auf der Front, das Euronetzkabel wird auf der ansonsten verwaisten Rückseite eingesteckt. der aufbau |
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Auf den ersten Blick sieht der Spider wie ein konventioneller Amp aus: Drive, Bass, Mid, Treble und Channel Volume werden ergänzt durch den Endlosregler Amp Models mit 6 Positionen. Die Effektsektion verfügt über drei Regler: ein gemeinsamer Regler für die Modulations-Effekte (Flanger, Chorus und Tremolo), einen für Verzögerungs-Effekte (Delay, Tape und Fing Pong) und einen für Reverb. Der Master Volume regelt die Gesamtlautstärke. Vier Channel-Taster (A, B, C, D) rufen die vier überschreibbaren Presets auf, der Tap-Taster dient zur Einstellung der Delay-Zeit. Daß die vier Presetschalter und der Tap-Button, noch andere Funktionen haben, interessiert uns zunächst mal nicht. Der Spider ist eine komplette, kompakte Einheit, daher gibt es auch keinen Effekteinschleifweg oder weitere Anschlüsse. bedienung |
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a) Ein Gitarrist kommt in ein Geschäft und möchte einen Combo probieren. Was macht er? Er schlielt eine Gitarre an, dreht an den Reglern und schaut ob ihm der Sound gefällt und fängt meisten direkt an, einen Song zuspielen, den der Verkäufer schon tausendmal gehört hat (No "Stairway to heaven"). b) Ein Gitarrist kommt in ein Geschäft und möchte einen programmierbaren Verstärkerausprobieren. Was macht er? Er schließt eine Gitarre an, bekommt zunächst gar keinen Ton aus dem Amp, dreht an Knöpfen, drückt auf Taster und es passieren Dinge, die er nicht nachvollziehen kann, der Amp spielt mit ihm, wenn er Glück hat, findet er einen Sound, der ihm gefällt. Versucht er Parameter zu verändern, ist er meistens ohne fremde Hilfe (oder einen freundlichen und verständnisvollen Verkäufer - gibt es die überhaupt?) oder ohne Lesen der 1OOseitigen Bedienungsanleitung völlig hilflos. c). Ein Gitarrist kommt in ein Geschäft, und möchte einen Spider. Antwort siehe a). Warum das so ist? Weil es so super einfach ist. Man schaltet den Spider an, er überprüft selbst seine Funktionen und schaltet auf eins der vier Presets. Nun kann man beliebig an den Knöpfen drehen, der Sound verändert sich wie bei einem normalen Combo. Über den Amp-Models-Schalter kann man aus 6 Grundsounds wählen, die Klang-Regler machen eine normale Feinregulierung möglich. Und auch die Effekte sind genial einfach zu bedienen. Nehmen wir mal die Modulationseffekte: Der Endlosregler ist in drei Bereiche eingeteilt.Ganz zugedreht ertönt kein Effekt. Im ersten Drittel spricht der Flanger an. Dreht man ihn wenig auf, ist ein langsamer Effekt zu hören, weiter aufgedreht wird er zunehmend schneller. Das zweite Drittel dient dem Chorus. Man dreht den Regler weiter, gleiche Idee, wenig auf, langsam, weiter auf, schneller. Das letzte Drittel ist für den Tremolo-Effekt zuständig. Gleiche Prozedur. Alle anderen Effekteinstellungen sind festeingestellt, bzw. passen sich der Temporegelung praxisnah an. Perfekt. Damit wir auch wissen, welcher Effekt an ist, leuchtet jeweils neben dem eingestellten Effekt eine LED auf. Spider Smart Control FX:
Kommen wir zum Delay-Effekt. Gleiches Spiel, zugedreht, kein Effekt, das erste Drittel ist für normale Delays zuständig, wenig aufgedreht wenig Delay und wenige Wiederholungen, weiter aufgedreht mehr Wiederholungen und stärkerer Effekt. Die Echozeit wird über den Tap-Taster (oder über das Fußpedal) eingetippt. Das zweite Drittel des Reglers schaltet auf Tape-Echo um und regelt wie oben. Nur der Sound ist anders, weil die Echowiederholungen sich im Ausklingen ausdünnen (Bässe und Höhenwerden mehr und mehr gedämpft). Das letzte Drittel ruft das Ping-Pong-Echo auf, gleiche Regelung, nur der Effekt wird im Stereobild abwechselnd hin- und her geworfen (beim 12"-Combo ist jeweils nur das Delay des rechten Kanals zu hören, über Kopfhörer ist ein komplettes Stereosignal vorhanden). Auch hier gibt es drei LEDs. Der Hall wird über einen Regler in der Intensität geregelt und dem Klangbild zugemischt. Will man den eingestellten Sound abspeichern, drückt man einen der vier Preset-Schalter ca. 3 Sekunden und schon ist das Programm gespeichert. Die Werkseinstellungen sind übrigens wiederherstellbar. Alle Regelbereiche sind praxisnah gewählt, d.h., man kann eigentlich nichts falsch machen. Es gibt keine Grenzbereiche, wo der Sound baden geht oder sich die Effekte selbständig machen. Man hat, so komisch es klingt, mehr Zeit Musik zu machen. Es wird bestimmt einige Gitarristen geben, denen das nicht reicht. Aber für die ist der Amp auch nicht gedacht. amp - models |
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6 verschiedene Grundsounds stehen zur Verfügung. Die Klangregelung ist jeweils mit den Amp Models gekoppelt, sie wirkt also bei jedem Sound etwas anders. Clean: Pate
haben hier die klassischen Fender-Amps gestanden, gemischt mit
den cleanen Sounds eines High-End-Amps, eines Dumbles.
Cleane, klare Klänge mit, wenn gewünscht, beißender
Schärfe. versteckte funktionen |
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Wie der POD hat auch der Spider ein paar versteckte Funktionen, die den Amp noch vielseitiger machen und die Soundbandbreite noch etwas verbreitern. Die folgenden vier zusätzlichen Schaltfunktionen stehen bereit:
Distortion Boost: wirkt wie ein vor den Ampgeschalteter Booster, der das Signal vor dem Amp etwas anhebt und so zusätzliche Verzerrung erzeugt. Boost: Die Lautstärke wird um ca. 3 dB angehoben ohne den Klang zu verändern, also eine Art "Lead"-Schalter. Presence: Wirkt wie ein Treble Boost bzw.ein Bright-Schalter, die Präsenzen werden etwas angehoben, der Ton wird deutlicher und setzt sich besser durch. Noise Carte: Ideal, um die Nebengeräusche bei Overdrive-Sounds in Spielpausen zu unterdrücken. Wie kommt man an diese versteckten Funktionen heran? Indem man den Tap-Taster gedrückt hält und an den Reglern Drive (Distortion), Treble (Presence), Chan. Volume (Boost) oder Reverb (Gate) dreht. Dreht manden Regler weiter als 12 Uhr auf, wird derjeweilige Effekt eingeschaltet, dreht man wieder zurück, werden sie wieder abgeschaltet. Bei gedrückter Tap-Taste zeigen die vier LEDs der Presets den Schaltzustand dieser Funktionen an. Hat man ein Line6 Pedalboard zur Verfügung, kann man die Effekte (mit Ausnahme von Gate) alle direkt vom Board aus ein- und ausschalten. Weitere Verstecke: Wenn man die Amp Models manuell wechselt, schaltet der Spiderauch die Effekte mit um, quasi als Preset. Will man dies nicht, so kann man dies beim Einschalten des Spiders reaktivieren (Channel D Taste beim Einschalten gedrückt halten). Auch eine Compare-Funktion ist versteckt, wenn man z. B. nachschauen will, wie die Regler bei Presets oder eigenen Sounds eingestellt sind. Man hält die Tap-Taste gedrückt, dreht einmal kurz am Amp-Models-Regler. Man hält den Tap-Taster weiter gedrückt; leuchtet nun die Preset-LED A auf, muß der Regler weiter aufgedrehtwerden, leuchtet D auf, muß erzurückgedreht werden; nur wenn die LEDs Bund C gleichzeitig aufleuchten, dies ist die gespeicherte Einstellung. Dies funktioniert mit allen Reglern mit Ausnahme des Master-Volumens. Im Spider ist ein Stimmgerät versteckt, das aber nur in Verbindung mit dem Floorboard aktiviert werden kann. Und auch ein am CryBaby angelehntes Wah ist mit Hilfe des Pedalboards zu aktivieren. fußboard |
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Das Line6 Floorboard und das FB4 können zur Fernbedienung des Spiders verwendet werden. Mit dem FB4 kann man die vier Presets abrufen und das Tap Tempo fernbedienen. Mit dem Line6 Floorboard kann man insgesamt drei Bänke a 4 Sounds abrufen (die zusätzlichen Amps werden gespeichert, wenn die Bänke 2 und 3 am Floorboard eingeschaltet sind, sie sind aber nur über das Board wieder abrufbar). Außerdem ist das Tap Tempo aktivierbar, das Stimmgerät einschaltbar, die Boost- und Schaltfunktionen zu bedienen. Außerdem stehen zwei Pedale zur Verfügung, eins zur Aktivierung und Steuerung des Wah-Effekts, das andere als Mastervolumen. Zum Anschluß wird ein spezielles Kabel mit Computer- bzw. Telefonsteckern verwendet. kopfhörer und line out |
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Wird ein Stereo-Kopfhörer eingesteckt, wird der (oder die) internen Lautsprecher abgeschaltet. Das Klangbild ist mit Line6 "Air"-Schaltung bearbeitet, die ein frequenzkorrigiertes und wie mit Mikrofon abgenommenes Klangbild bietet. Das Mastervolumen muß relativ weit aufgedreht werden, um aus dem Kopfhörer genügend Lautstärke zum Üben herauszuholen. Das liegt daran, daß man diesen Ausgang als Line-Out zu Recording-Zwecken verwenden kann, und man durch die Pegelreduzierung vermeiden will, daß man den Eingang von Mischpult oder Recorder übersteuert. Der Line-Out-Sound ist außerordentlich gut abgestimmt und entspricht im Klangbild dem POD-Sound mit eingeschalteter Air-Funktion. Ein wichtiger Tip von Line6: man sollte zur Abnahme an diesem Ausgang immer ein Stereo-Kabel verwenden (Stereo-Klinke auf 2x Mono-KIinke), auch wenn man nur mono aufnehmen will (ein Stecker wird einfach nicht eingesteckt); ein Monostecker könnte die Endstufe des Amps kurzschließen. lautsprecher |
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Line6 verwendet eigene Lautsprecher, die speziell auf den Spider abgestimmt sind. Diese Lautsprecher haben einen linearen, etwas weiter nach oben reichenden Frequenzgang als ein herkömmlicher Gitarrenlautsprecher, weil der Spider Verstärkersounds inklusive Lautsprechersounds nachbildet, und die integrierte Endstufe und die Lautsprecher dies nur zu Gehör bringen. Aus diesem Grunde steht auch kein zusätzlicher Lautsprecherausgang zur Verfügung! Natürlich habe ich testweise mal einen anderen Speaker angeklemmt (Electro Vöice 12L), und tatsächlich ist der Klang zwar lauter, bassiger und druckvoller, dafür hapert es im Höhenbereich. Also wieder zurück zum eingebauten Speaker. Bei der Mono-Version ist dies absolut o. k., auch der Baßbereich ist ausgewogen, beim Stereo Combo mit zwei 10"-Lautsprechern ist der Baßbereich etwas dünn, solange man den Chorus- oder Flangereffekt ausgeschaltet hat. Durch den Stereo-Effekt bekommt der Combo aber wieder eine enorme Tiefe und Soundbreite eingehaucht, so daß man dann wieder vollauf zufrieden sein kann. praxis |
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Die meisten praxisnahen Teile habe ich ja schon vorweg genommen, aber ich möchte noch ein paar Statements loswerden. Der Spider zeichnet nicht schön: d. h., der Klang der verwendeten Gitarre wird nicht verfälscht oder verschönt, sondern wahrheitsgemäß wiedergegeben. Eine muffige Gitarre klingt auch so, eine brillante bleibt schön klar und eine mit viel Sustain unterstützt den Amp auch darin. Wie es ein guter Verstärker auch machen sollte. Außerdem reagiert der Verstärker enorm auf die Spieldynamik. Ich habe anfangs schon von der einfachen Bedienung geschwärmt. Auch nach knapp einem Monat Testzeit, bin ich voll von dieser Bedienung überzeugt. Man kann immer schnell eingreifen und man vermißt auch nichts. Und daß kein MlDI-Anschluß zur Verfügung steht, hat mich auch nicht gestört. Ich hätte nur gerne ein paar Sounds irgendwo abgespeichert, um sie später wieder zurückzuladen. Aber auch das kriegt man manuell wieder hin, und Notizen haben auch noch nie geschadet. Im Vergleich zum POD hat man natürlich weniger Amp-Module und auch weniger Effekte mit etwas geringeren Eingreifmöglichkeiten zur Verfügung, aber dieser Amp ist ja auch für etwas anderes gedacht, nämlich zum Musikmachen im Proberaum, auf der Bühne, und als Zusatzeffekt (der Line-Out ist auch schon drin) auch noch Recording-Möglichkeiten.Schade nur, daß man Live den Line-Out nicht verwenden kann, da ja die Speakerabgeschaltet werden. Wer viel und flexibel recorden will, der wird beim POD bleiben, wer aber seine Sounds auch laut hörbar machen will, ohne wieder großen Aufwand zu betreiben, wird zum Spider greifen. Der 12"-Combo ist was für "Puristen", die keinen Stereo-Effekt brauchen, nicht aber auf Effekte verzichten wollen. Wer wert auf Klangbreite und sich selber am Klangbild berauschen will, dem ist der 2x10" zu empfehlen, der mit seinen 2x25 Watt nichtunbedingt mit Leistung prahlt (der Mono Amp wirkt einfach lauter, obwohl er auch nur 50 Watt hat), aber doch genügend Klangfülle verbreitet. Es wird bestimmt einige Gitarristen geben, die mit dem Spider so auf die Bühne gehen werden, ich würde aber auf jeden Fall daß FB4 Fußboard empfehlen, um die 4 Sounds, die man sich einprogrammiert, per Fuß abrufen zu können. Wer völlig flexibel sein will, der muß das große Floarboard haben, denn damit tut man sich auf der Bühne einfach leichter. Nicht nur weil man nun auf insgesamt 12 Sounds zurückgreifen kann (die man vielleicht gar nicht alle braucht), sondern weil man die Effekte ein- und ausschalten kann (das spart jede Menge Speicherplätze), direkten Zugriff auf die Boost-Funktionen hat (der Boost z. B. wirkt wie ein Lead-Schalter), und natürlich weil man Stimmgerät, VolumenPedal und Wah-Wah noch oben drauf bekommt. Die Sounds des Spiders sind ausgesprochen gut und ausgewogen, man erhält die POD-Qualität mit etwas veränderter Klangregelung und etwas verringerten Auswahlmöglichkeit. Und trotzdem, man kann es kaum glauben, man hat immer noch 6 tolle verschiedene Amp-Sounds zur Auswahl. Die Effekte sind sehr praxisnah ausgewählt, selbst das Tremolo absolut authentisch; schöne Delay-Effekte (maximale Verzögerungszeit ca. 3 Sekunden) und Ping-Pong-Effekte; herrlich ist die Tape-Echo-Simulation, die den Sound einfach lebendiger wirken läßt, da sich bei jeder Echowiederholung wieder was tut. Einfach schön. Und der Hall ist unauffällig, aber wirkungsvoll, man merkt erst, daß er da war, wenn man ihn ausschaltet. resümee |
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Drei gute Gründe, warum ich den Line6 Spider mit gutem Gewissen empfehlen kann: Preis, Sound und Bedienbarkeit. Der Spider ist einfach ein praktisches, handliches und vielseitiges Arbeitsgerät, das die wichtigsten Sounds und Effekte anbietet. Einstecken, einstellen und Spaß haben. übersicht |
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Fabrikat: Line 6 |
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Modell: Spider 112 bzw. 210 |
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Herkunftsland: USA |
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Gerätetyp: Combo |
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Leistung: 1x 50 Watt bzw. 2x25 Watt |
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Lautsprecher: Line6; 1x12", 16 Ohm bzw. 2 x 10", 8 Ohm |
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Gehäuse: MDF,Kunststoffaberzug, 8 Kunststoffecken, 1Tragegriff |
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Anschlüsse: Gnput,Kopfhörer/Line Out, Floorboord |
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Regler: Amp-Model, Drive, Boss, Mid, Treble, Channel Vol, Flange / Chorus / Tremolo, Delay, Tape, Ping Pong, Reverb, Master |
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Taster: Chan A, B, C, D, Tap |
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Schalter: Netzschalter |
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Effekte: Chorus, Flanger,Tremolo, Delay, Reverb, Noise Gate |
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Speicherplätze: 4 (mit Line6 Floarboard 12) |
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Maße: 525 x 440 x 265 bzw. 600 x 440 x265 (BHT, mm) |
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Gewicht: ca. 13 bzw.14 (kg) |
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Optional: Floorboard ca. DM 675,- / Fußschalter FB4 ca. DM 175,- |
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Preise: |
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1x12" mono: ca. DM 1250, |
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2x10" stereo: ca. DM 1449,- |
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P L U S |
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Preis |
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Sound |
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Bedienung |
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Kopfhörer und Line-Out |
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drei Effekte gleichzeitignutzbar |
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Flexibilität mit Fußboard |
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M I N U S |
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keine zusätzlichenLautsprecheranschlüsse |
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Dieter Roesberg in Gitarre&Bass 9/99 (MM-Musik-Media-Verlag, Köln) |
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